Im Bereich der Pädiatrie werden in ihrer Entwicklung eingeschränkte Kinder nach dem Bobath- Konzept behandelt…

Was ist „Bobath“ ?
Das Bobath- Konzept ist zurückzuführen auf das Ehepaar Berta und Karel Bobath, die Mitte des 20. Jahrhunderts diesen Therapieansatz entwickelten um eine bestmögliche Förderung neurologisch erkrankter Kinder zu erzielen. Im Laufe der Jahrzehnte wurde dieses Konzept kontinuierlich erweitert und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Heute umfasst das Bobath- Konzept einen interdisziplinär anwendbaren Ansatz zur Befunderhebung und Therapie von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und/ oder neurologischen Erkrankungen. Dabei werden motorische, sensorische, kognitive, kommunikative, emotionale und soziale Faktoren in ihrer Wechselwirkung berücksichtigt und therapeutisch mit einbezogen. Diese Therapie eignet sich für alle Kinder, die in ihrer Entwicklung z.B. durch…

*Frühgeburt
*Lageasymmetrien
*genetische Erkrankungen (Muskeldystrophien, Trisomie 21,…)
*neurologische Schädigungen (ICP)
*allgemeine Entwicklungs- bzw. Koordinationsstörungen
…Defizite aufweisen.

Ziele:

  1. Förderung der motorischen Entwicklung
  2. Förderung der Eigenaktivität des Kindes
  3. Verbesserung von Alltagsaktivitäten
  4. Verbesserung der Integration/ Interaktion
  5. Vermeidung von Komplikationen/ Langzeitfolgen
  6. Elternanleitung

Eine weitere Therapieform in der Pädiatrie ist die Psychomotorik:
Was ist Psychomotorik?
Der Begriff Psychomotorik setzt sich zusammen aus den Bestandteilen PSYCHE, welche das Gefühlsleben und die Emotionen ausdrückt und MOTORIK für das körperliche, die Bewegung. Beide Bestandteile sind untrennbar und stehen in Wechselwirkung zueinander. Daraus entwickelte sich ein pädagogisch- therapeutisches Konzept (nach E.J. Kiphard) das sich den Einfluss der Bewegung auf die Entwicklung eines Kindes sehr bewusst macht.
Das Anliegen der Psychomotorik ist somit –ausgehend von den Stärken und Interessen der Kinder -das Vertrauen in die eigene Person und seine Handlungen zu stärken. Die Kinder lernen, ihren Körper und seine Signale, aber auch die Umwelt wahrzunehmen und sich auszudrücken. Ziel ist es in unserer Welt angemessen handlungsfähig zu werden.
Für wen eignet sich diese Form der Therapie?

 

Kinder mit Wahrnehmungsschwächen wie:                           
 *Beeinträchtigungen im bewegungs -, tast -, gleichgewichts -, seh - und hörempfindenden Bereich                                     
*Beeinträchtigung im Erleben und Einschätzen des eigenen Körpers
Kinder mit Verhaltensveränderungen wie:
*aggressives, autoaggressives Verhalten                         
 *Schwierigkeiten im Umgang mit anderen                                              
 *Kinder mit wenig Selbstvertrauen                 
*Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen
Kinder mit motorischen Beeinträchtigungen wie:                        
*Schwierigkeiten in der Koordination   
*Entwicklungsverzögerungen                
*Schwierigkeiten in der Handlungsplanung

 

Selbstverständlich stehen auch für Kinder mit orthopädischen Krankheitsbildern wie Skoliosen, rheumatischen Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität nach Sport- und Unfallverletzungen erfahrene Therapeuten zur Verfügung.






 

Kontakt:

Rehazen Düren
Arnoldsweilerstr.21-23
Eingang B, 1.OG
52351 Düren
Tel: 0 24 21 / 292 329
Fax: 0 24 21/ 292 331
Mo - Fr. 07.30 - 20.00

Therapiezentrum Kropp
Neuhauser Str.48
52146 Würselen
Tel: 0 24 05 / 98 88
Fax: 0 24 05 / 98 93
Mo - Fr. 07.30 - 20.00

www.Rehazen.de

 

News:

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